AIDS-Seelsorge Hamburg
     
 
Coming Inn
miteinander Essen und Sprechen:
queere Zugänge zu persönlichen Spiritualität*en

28. Juli – 22. September – 27. Oktober – 24. November 2017

im Familien- und Integrationszentrum St.Georg
Rostocker Straße 7 – 20099 Hamburg

coming Inn
ist die Einladung zu einer Veranstaltungsreihe von „positiv leben & lieben – AIDS-Seelsorge Hamburg“ in der Evangelisch-Lutherischen Nordkirche und der „Basisgemeinde mcc-Hamburg“. An vier Abenden wird es um Spiritualität*en und Sexualität*en gehen, um Ein- und Ausgrenzungen und um die Wahrheit*en unter dem Regenbogen.

Wir werden dann gemeinsam essen und die Tischrede eines anregenden Menschen hören. Damit erhalten wir einen Impuls für Gespräch und Austausch der Teilnehmenden untereinander.


Freitag – 28. Juli 2017 – 19.30 Uhr
zur muslimischen Sicht

Hengameh Yaghoobifarah ist queere Muslim*a. Sie lebt und arbeitet in Berlin.

Als freie Redakteurin schreibt sie für das Missy Magazine und die taz zu Themen wie Queerfeminismus, QueerIslam und zu Anti-Rassismus, Körperpolitiken und Empowerment.

„queering islam“

Hengameh Yaghoobifarah wird erzählen, wie sie ihr queeres und muslimisches Leben unter einen Hut bringt und welche inneren und äußeren Widerstände sie dabei persönlich überwunden hat.


Freitag – 22. September 2017 – 18 Uhr
zur christlichen Sicht

Lange brauchte der ehemalige katholische Priester Pierre Stutz, um den auf-rechten Gang als schwul-spiritueller Autor zu gehen. Eros und Religion sind unsere stärksten Lebenskräfte. Wer sie trennt, entfremdet sich von seiner inneren göttlichen Quelle, die uns stärkt, liebend unterwegs zu sein.

„spät habe ich mir erlaubt, gay zu sein“

Pierre Stutz wird Einblicke in seinen eigenen Befreiungsweg geben.


Freitag – 27. Oktober 2017 – 18 Uhr
zur jüdischen Sicht

Kai Eckstein ist Rabbiner und gehört der Bewegung des Humanistischen Judentums an - einer modernen und offenen Strömung innerhalb des Judentums. Er arbeitet im schwulen Checkpoint Hein&Fiete Hamburg. In der Tischrede wird er darstellen, welche Widerstände er dabei erlebt, seine Sexualität mit seiner Spirtualität zu verbinden. Dennoch gilt für Kai Eckstein:

„Schwulsein und Jüdischsein sind im Einklang“


Freitag – 24. November 2017 – 18 Uhr
zur buddhistischen Sicht

Merit Kummer ist praktizierende Buddhistin* und hat eine Ausbildung in angewandter kontemplativer Psychologie absolviert. Als Sozialpädagogin* berät sie in Köln Menschen zu geschlechtlicher Vielfalt und gibt deutschlandweit Fortbildungen zu Trans*- und anderen queeren Themen. In ihrer Tischrede wird Merit Kummer davon erzählen, wie ihr die buddhistische Praxis hilft, Dualismen zu überwinden.

„Deconstruct Binary Systems“

Das hat auch Bedeutung für ihren eigenen Trans*weg.


Veranstaltungsreihe - inklusiv

Alle, die unser Anliegen teilen, miteinander über Spiritualität*en und Sexualität*en im Gespräch zu sein, sind herzlich eingeladen. Wir wollen eine Atmosphäre schaffen, in der weder fertige Antworten noch fundament-alistische Aussagen oder Vorurteile über die Ansichten bestimmter Religiosität*en die Diskussion bestimmen.
Wir verstehen uns gemein-sam auf dem Weg, Neues zu entdecken und voneinander zu lernen. So sind keine Bedingungen oder Zugehörigkeiten an die Teilnahme geknüpft; eine gewisse Offenheit und Neugier auf „das Andere“ ist wünschenswert. Die Räumlichkeiten sind barrierefrei zu erreichen, die Speisen werden vegan zubereitet.

Kostenbeitrag nach Selbsteinschätzung.

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