|
|
|
|
Gemeinsam gegen das Vergessen – Stolpersteine für homosexuelle NS-Opfer So lautet eine Initiative von Ulf Bollmann (Hamburger Staatsarchiv) und Bernhard Rosenkranz, einer der Autoren des Buches "Hamburg auf anderen Wegen – Die Geschichte des schwulen Lebens in der Hansestadt". Es sollen die Homosexuellen, die in Hamburg während der NS-Zeit ermordet wurden, ihre Namen symbolisch zurückerhalten. Dafür verlegt der Kölner Künstler Gunter Demnig sogenannte Stolpersteine. Demnig über seine Arbeit: „Es ist ein Denkmal von unten. Es wird von der Bevölkerung geschaffen. Für mich ist es ganz wichtig, dass die Namen zurück-gebracht werden, dorthin, wo diese Menschen ihr Zuhause hatten. Im KZ waren sie lediglich eine Nummer, die im Unterarm eintätowiert war.“ Die Schirmherrschaft über die Hamburger Stolpersteine für alle Verfolgtengruppen hat Bischöfin Maria Jepsen übernommen. Geschichte: Ausführliche Informationen sind auf der Website www.hamburg-auf-anderen-wegen.de/stolpersteine einzusehen. Interessenten können sich auch direkt mit Ulf Bollmann per E-Mail (ulf.bollmann@gmx.de) in Verbindung setzen. |
|
|
|
AIDS-Seelsorge Hamburg - Spadenteich 1 - 20099 Hamburg - 040-280 44 62 - info[at]aidsseelsorge.de - © 2012 |
|