AIDS-Seelsorge Hamburg

Stolpersteine für die Familie Lange

Der Maler und Lackierer Hans Lange wurde am 14. Juli 1918 in Hamburg geboren. Er wurde am
 1. Oktober 1937 wegen des Verdachts der „widernatürlichen Unzucht“ nach § 175 in polizeiliche „Schutzhaft“ genommen.
 
Am 23. November 1937 verurteilte ihn das Amtsgericht Hamburg, Abteilung 84, wegen fortgesetzten Vergehens nach § 175 zu sechs Monaten Gefängnis.
 
Rund drei Wochen nach seiner Inhaftierung erhängten sich seine Eltern, Gotthold Lange und seine Frau Berta, geb. Prösch, in ihrer Küche. Hans Lange war ihr einziges Kind, das sie durch die Nationalsozialisten für immer verloren glaubten.
 
Am 26. März 1944 ist Hans Lange vermutlich bei der „Frontbewährung“ einen Kilometer südwestlich von Jarmolinzy im Reichskommissariat Ukraine gefallen. An die Schicksale der Familie Lange erinnern drei Stolpersteine vor dem Wohnhaus in der Rehhoffstraße 9 in der Neustadt.
 
Stolpersteine für die Familie Lange
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